Autor: Sarah

Bereits als Kind besuchte Sarah mit ihrer Mutter und Schwester gemeinsam die Berlinale. Seitdem ist Berlinale Generation ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Im Rahmen des Berlinaleprojekts "Junge Journalisten" konnte sie erste Festivalluft schnuppern. 2013 gründete sie mit weiteren Berlinaleenthusiast:innen die freien Generation Reporter:innen. Außerhalb der Berlinale studiert Sarah aktuell im Master in Aachen, spielt E-Bass in einer Band und geht wahnsinnig gerne bouldern.
17 & Chicas Tristes — Zwei gänzlich unterschiedliche Perspektiven sexualisierter Gewalt
Kritik

17 & Chicas Tristes — Zwei gänzlich unterschiedliche Perspektiven sexualisierter Gewalt

Triggerwarnung Sexualisierte Gewalt. Mit „17“ und „Chicas Tristes“ befassen sich zwei Filme mit dem Thema Vergewaltigung. Die Ansätze könnten hierbei nicht unterschiedlicher sein. In diesem Artikel möchte ich den Unterschieden auf den Grund gehen. Über Chicas Tristes wurde bei Generation Reports mehrfach berichtet, demnach fokussiert sich der Artikel etwas mehr auf 17.  17 Chicas Tristes © Black Cat Production © Rosa Hadit Hernández, Colectivo Colmena Tiefes Ausatmen um mich herum, als der Abspann rollt. Diesen Film muss man erst einmal sacken, die Intensität abklingen lassen.  In „17“ begleiten wir die Schülerin Sara auf eine Klassenfahrt. Der Film beginnt damit, wie die Hauptdarstellerin von zwei Jungen aus ihrer Klasse sexuell missbraucht wird. Was zu...
Retrospektive Kplus & 14plus: Podcast-Abschluss 2026
Allgemein, Kritik, Podcast

Retrospektive Kplus & 14plus: Podcast-Abschluss 2026

In der heutigen Podcastfolge sprechen Amaru, Clara, Hannah, Johanna, Jonas, Konstantin, Leo, Liv, Luzie und Sarah über die 14plus-Sektion der Berlinale 2026. Sie teilen ihre persönlichen Eindrücke von den Lang- und Kurzfilmen, besprechen die Hintergründe der Filme und nennen ihre Favoriten für den Gläsernen Bären 2026. Ein spoilerfreier Podcast für alle Filminteressierte. Content Note: What Will I Become? (32:27-41:00) thematisiert Depressionen, Suizid,sexualisierte Gewalt und trans*Feindlichkeit. https://open.spotify.com/episode/5dQzxb4gDWCP7w6Y29e7ju?si=21aa1cc679b2417d In der letzten diesjährigen Podcastfolge haben wir - Amaru, Anna-Farida, Anouk, Emilia, Hannah, Leo, Liv H. und Liv T. - auch über das Langfilmprogramm der Kplus-Sektion gesprochen. Aus Zeitgründen haben wi...
Filmgespräch zu „No Salgas“
Kritik, Podcast

Filmgespräch zu „No Salgas“

In der heutigen Podcast-Folge sprechen Anna-Farida, Emilia, Leo, Liv und Sarah über den dominikanischen Langfilm "No Salgas" (en.: "Don't Come Out") aus der 14plus-Sektion der Berlinale 2026. Dabei teilen sie ihre persönlichen Eindrücke kurz nach der Weltpremiere und versuchen die Gefühle festzuhalten, die der Film bei ihnen ausgelöst hat. Da die fünf gerade aus der Vorstellung kommen, kann es Spoiler geben. https://open.spotify.com/episode/61OsJOv2SmN4c1oh6liFuD?si=1ab6cc01708c4366
The reality of queer Black girls in South Africa – an interview with Sandulela Asanda about her film Black Burns Fast
Hintergrund, Interview

The reality of queer Black girls in South Africa – an interview with Sandulela Asanda about her film Black Burns Fast

A few days after the premiere of Black Burns Fast, Sarah and I have the opportunity to sit down with director Sandulela Asanda and chat about her film and the state of racism and homophobia in South Africa today. Having experienced South Africa as white Europeans several times over the last years, we feel privileged to discuss Sandulela’s perspective on her home country as a queer Black South African woman. Sandulela Asanda, © Felix Seuffert fGR: To start us off, could you please tell us a bit about how you experienced growing up with racism in South Africa and how things may have changed over time? Sandulela Asanda: The end of apartheid was the end of racial segregation, and opened up a lot of avenues and access for Black people, including economically. At the same time, even 30 ...
On Families Breaking Apart – an Interview with director Mees Peijnenburg
Interview

On Families Breaking Apart – an Interview with director Mees Peijnenburg

Mees Peijnenburg is presenting his new feature A Family at this year’s Berlinale. The seasoned Generation director has come back to Berlin a fourth time to tell the Story of two siblings that bear witness to an emotional divorce by their parents. The film is split in three chapters, displaying the same events from the view of the 14 year old brother and the 17 year old sister as well as a reckoning about their shared trauma. Generation Reports (FGR): We’ve read that you’ve always wanted to tell a story about a family breaking apart. We’ve had a true intimate connection to you film. How do you connect with this story? Mees Peijnenburg: A Family started from a very personal point of view; my parents separated when I was young, and I always wanted to explore what that fracturing does to...
Filmgespräch zu „En Route To“
Kritik, Podcast

Filmgespräch zu „En Route To“

In der heutigen Podcast-Folge sprechen Clara, Jil, Johanna, Jonas, Livia und Sarah über den südkoreanischen Langfilm "En Route To" aus der 14plus-Sektion der Berlinale 2026. Dabei teilen sie ihre persönlichen Eindrücke kurz nach der Weltpremiere und versuchen die Gefühle festzuhalten, die der Film bei ihnen ausgelöst hat. Da die sechs gerade aus der Vorstellung kommen, kann es Spoiler geben. https://open.spotify.com/episode/0SkUdeCYGKqBFiPuZoci51?si=6dd766ae0cba47e8
Improv, Openness and Spirituality – An Interview with Fernanda Tovar, the director of „Chicas Tristes“
Interview

Improv, Openness and Spirituality – An Interview with Fernanda Tovar, the director of „Chicas Tristes“

„Chicas Tristes“ by Fernanda Tovar in this year’s 14Plus competition follows two girls on their journey to realize and cope with the sexual assault against one of them.  After the film had premiered on the first Saturday of the Berlinale, some members of Generation Reports (fGR) had sat down to discuss the film. We all had been shaken and moved by the film. Meeting up with the director of the film, Fernanda Tovar, a few days later opened up new perspectives on this debut feature film.  fGR: I've read somewhere that it took you seven years to write the book. With it being such a sensitive topic, how do you deal with something like that, that is so intense and hurtful, over such a long time, without breaking, but still conveying hope through the film? Fernanda Tovar: ...
Das Beste für die Kinder
Kritik

Das Beste für die Kinder

Eine Kritik zu A FAMILY Wöchentliches Tasche packen. Wöchentliches Wechseln. Von Mama zu Papa. Von einem Streit zum nächsten. In dem belgisch-niederländischen Film „A Family“ geht es um die Perspektive der Kinder, wenn die Eltern sich trennen. Um ihre Innenwelt, ihre Gedanken, Gefühle. Ihre Reaktionen und Meinungen. Nina und Elis Eltern haben sich getrennt und befinden sich aktuell im Sorgerechtsstreit, in welchen die Kinder überfordernd viel einbezogen werden. Sie sollen die Entscheidungsträger*innen bei den viel zu großen Aufgaben sein und den relevanten Rest der Sache reißen die Erwachsenen an sich.  Wie geht man mit einer solch alles verändernden Sache um? Eine Sache die nicht mit einem, sondern für einen entschieden wird. Die man nicht will. Und die trotzdem...
Filmgespräch zu „Chicas Tristes“
Kritik, Podcast

Filmgespräch zu „Chicas Tristes“

In der heutigen Podcast-Folge sprechen Amaru, Emilia, Hannah, Jule, Leo und Sarah über den mexikanischen Langfilm "Chicas Tristes" aus der 14plus-Sektion der Berlinale 2026. Dabei teilen sie ihre persönlichen Eindrücke kurz nach der Weltpremiere und versuchen die Gefühle festzuhalten, die der Film bei ihnen ausgelöst hat. Da die sechs gerade aus der Vorstellung kommen, kann es Spoiler geben. https://open.spotify.com/episode/47TNY2Yq38oJOnvO2iHL1q?si=de36d4bcafb14416
Vielschichtige Perspektiven von Gehörlosigkeit
Kritik

Vielschichtige Perspektiven von Gehörlosigkeit

Mit Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst in der Sektion Forum, und dem Film Sorda (engl: Deaf) in der Sektion Panorama laufen zwei Filme im diesjährigen Berlinale-Programm, die sich jeweils mit einer gehörlosen Frau und Mutter, und ihrem Umfeld auseinandersetzen. Beide Filme erhielten den CICAE Art Cinema Award, vergeben von der International Confederation of Arthouse Cinemas, die damit erreichen möchten, herausragende Filme in die Arthouse Kinos zu bringen. Darüber hinaus wurde Sorda mit dem Panorama-Publikumspreis ausgezeichnet, der in diesem Jahr durch rund 28.000 Stimmen ermittelt wurde. Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst erhielt zudem den Jury Award des Teddy Awards, dem...