Ricardo ist ein junger Punk aus der Vorstadt. Plötzlich im Besitz alkoholbefeuerter Superkräfte, macht er sich daran, die Welt zu verändern. Doch ein brutaler Fehler entfacht einen internationalen Konflikt – und er steht im Zentrum des Sturms. Für den Regisseur Diego "Mapache" Fuentes, ist der Film ein Punk-Manifest und eine Reaktion auf die landesweiten Proteste einer jungen Generation im Jahr 2019. "Es wurde [bei den Protesten] nichts Wirkliches erreicht. Wir hatten die Chance, Chile zu verändern, aber am Ende passierte nichts. Das Ende des Films, wo die Leute einfach nur auf das Chaos starren, steht für diese Apathie – als ob die Welt untergehen könnte und es niemanden juckt. Wir haben jetzt Angst vor der extremen Rechten. Mein Ziel ist also nicht, nach einem „Ricardo“ (dem gewalttät...