Zwischen Tradition und Selbstbestimmung
eine Kritik zu „Uiksaringitara“.
Mit der Weltpremieren von „Uiksaringitara“ (The Wrong Husband) kehrt Regisseur Zacharias Kunuk nach einigen Jahren wieder in das Berlinale Programm zurück und zieht damit nicht nur Generation Blicke auf sich. Kunuk gilt als einer der bedeutendsten Inuit Filmschaffenden und mitbegründete die erste unabhängige Inuit-Produktionsfirma, Isuma. Isuma soll Inuit Filmschaffenden eine Plattform geben und Selbstbestimmung ermöglichen. Seit den 1990er Jahren produziert und führt Kunuk Regie bei Filmen von, mit und über Inuit und gewann mehrere Preise. Wie auch Kunuks vorherige Filme erzählt „Uiksaringitara“ also die Geschichte von Menschen aus der Community der Inuit:
Ausgangspunkt ist das in der kanadischen Arktis gelegene Gebiet Nunavut vor 4000 Jahren. Kauja...




